Erotikdating für Anfänger

Oft ist es schwierig, einen Sexualpartner mit den gleichen Interessen und Fantasien zu finden. Das Internet macht dies jedoch heutzutage sehr einfach. Erotikdating ist deshalb keine Seltenheit mehr.

Einen Partner finden – online oder offline

Egal ob Sie selbst aktiv nach einem geeigneten Date suchen oder sich lieber finden lassen möchten: Online gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. In speziellen Erotik-Communitys tauschen die Mitglieder nicht nur Erfahrungen und Wissen aus. Auch Sexdates können hier zustande kommen. Wenn man in den Chats aktiv mitschreibt und mitliest kann es passieren, dass man zufällig auf einen potenziellen Sexualpartner stößt. Manche Mitglieder erstellen aber ganz einfach einen Thread im Forum der Community und sagen direkt, wonach sie suchen. Das Praktische an diesen Sexcommunitys ist, dass man ein individuelles Profil besitzt indem festgelegt wird, ob man Single, Nicht-Single, ein Paar, hetero- oder homosexuell ist. Eher plump ist es, ein solches Gesuch auf gewöhnlichen Seiten für Kleinanzeigen zu schalten. Aber auch hier kann man Erfolg haben. Da es zu viele Männer gibt, die eine Frau suchen, kann es jedoch schwierig sein. Authentisch zu bleiben ist ein guter Rat, den man bei der Suche beherzigen soll.
Wer lieber in der realen Welt Ausschau halten möchte kann dies in Swingerclubs tun. Ist dort jemand an einer anderen Person interessiert, so wird sie einfach angesprochen. Aufgrund der Gegebenheiten ist natürlich schnell klar, worauf der andere hinaus will. Daher ist es ratsam, schnell abzulehnen, wenn man selbst nicht interessiert ist. Jedoch sollte man immer respektvoll bleiben.

Der Partner ist gefunden – wie geht es weiter?

Wie das Erotikdating abläuft hängt sehr von den Wünschen der Beteiligten ab. Zum einen ist es möglich, im Voraus genauestens abzusprechen, wie man sich das Treffen vorstellt. Dies hat den Vorteil, dass jeder auf seine Kosten kommt und das Risiko, enttäuscht zu werden, verringert sich. Vor allem bei Sexdates zwischen Paaren und einer dritten Person empfiehlt es sich auszumachen, was in Ordnung ist und was nicht. Andernfalls kann es schnell zu Eifersucht kommen. Leider hat diese Vorgehensweise den Nachteil, dass es fast keine Spontaneität mehr gibt.
Ob man sich zunächst in einem Café trifft, extra ein Hotelzimmer bucht oder sich gegenseitig zu Hause besucht ist ebenfalls Geschmackssache. Aber auch von der Ausgangssituation ist diese Entscheidung abhängig: Handelt es sich um einen Seitensprung, so scheiden die eigene Wohnung und Treffpunkte in der Öffentlichkeit natürlich aus.
In jedem Fall sollte dafür gesorgt werden, dass eine entspannte Stimmung besteht. Dies kann man erreichen, indem man sich zu Beginn verhält, als hätte man einen guten Freund zu Besuch. Man startet ein Gespräch und bietet etwas zu Trinken an, um das Eis zu brechen. Allerdings ist es möglich, dass Ihre Gastfreundschaft gar nicht benötigt wird: Wenn die Atmosphäre auch ohne Kaffeeklatsch stimmt geht es bei manchen Erotikdates gleich zur Sache.

So gelingt das Erotikdate

Damit ein Erotikdate gelingt, sollte es unter folgendem Motto stehen: „Alles kann, nichts muss“. Besonders bei Fessel- oder Rollenspielen ist es praktisch, ein Codewort auszumachen, mit dem jede Situation gestoppt werden kann. Ratsam ist ein Codewort auch für die Konstellation „Pärchen plus dritte Person“, für den Fall dass sich jemand auf die Füße getreten fühlt.
Auf ein Sexspielzeug sollte bei einem solchen Treffen ebenfalls nicht verzichtet werden. Der Spaßfaktor kann damit erhöht und für Abwechslung gesorgt werden. Es muss nicht immer der klassische Vibrator sein. Plüsch-Handschellen, eine Peitsche oder Fetisch-Kostüme gelten genauso als Sexspielzeug (finde hier einige Beispiele). Welches man gerne einsetzen möchte hängt davon ab, welche sexuellen Fantasien die Partner teilen.
Letzteres entscheidet ebenso, welche Atmosphäre Sie schaffen sollten. Egal ob zu Hause oder im Hotel – sie tut sicherlich einiges zur Sache. Den Raum ganz abdunkeln oder die Rollläden offen lassen, Kerzen aufstellen oder eine kleine Lampe, Musik anschalten oder nicht, gewöhnliche Bettwäsche oder erotische Lackbezüge – es gibt kein Patentrezept. Die Beteiligten sollten sich wohl fühlen und das Setting sollte zu ihren Vorlieben passen.
Ist das Treffen gelungen, so stellt sich die Frage, wie man nun verbleibt. Einige Menschen bevorzugen es, keinen Kontakt zu halten. Dies verhindert, dass eine emotionale Beziehung aufgebaut wird. Positiv ist dies, wenn sich einer oder beide Partner gerade in einer festen Beziehung befinden, aus beruflichen oder privaten Gründen keine Partnerschaft möchten. Auf der anderen Seite kann sich aus einem erotischen Date eine schöne Affäre oder Sexfreundschaft entwickeln.

Erotikdating – das wichtigste auf einen Blick

Um einen Partner für das Treffen zu finden, sollte man sich also in Online-Sexcommunitys aufhalten oder Swingerclubs besuchen (weitere Informationen in der SZ). Wer Glück hat, stößt zufällig auf passende Kandidaten, ansonsten muss aktiv gesucht werden.
Ob es ein Drehbuch gibt, wo das Treffen stattfindet, wie das Setting aussieht und welches Sexspielzeug zum Einsatz kommt sollte jeder selbst entscheiden und von den sexuellen Fantasien der Beteiligten abhängig machen. Weiterhin sind eine ungezwungene Stimmung und eine passende Atmosphäre sehr wichtig, damit ein Erotikdate gelingt und damit jeder auf seine Kosten kommt.

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