Richtig flirten: Wie man das andere Geschlecht von sich überzeugt

flirtenSingles kennen diese Situation: Sie sitzen mit einem Freund oder einer Freundin in einem Café und sehen eine ansprechende Frau beziehungsweise einen ansprechenden Mann. Der Rat des Freundes: Geh doch rüber und sag „Hallo“. In der Theorie klingt es einfach, doch in der Praxis gibt es viele Probleme. Ein Großteil der Singles hat Angst, abgewiesen zu werden oder sich gar lächerlich zu machen. Und was folgt nach dem simplen „Hallo“ eigentlich? Auf diese Fragen haben wir in diesem Ratgeber passende Antworten vorbereitet.

Das Flirten beginnt mit der äußeren Erscheinung

Es klingt nach dem typischen Klischee: Viele Menschen achten nur auf das Äußere. Es stimmt, zum Teil zumindest. Es geht nicht darum, wie gut ein Mensch aussieht, sondern wie er sich präsentiert. Selbst die attraktivste Frau kann mit ungewaschenen Haaren, verschmierter Schminke und Schlabber-Look keinen Mann überzeugen. Wer also flirten möchte, muss jederzeit präsentabel sein: Gepflegte Haare und Hände, modische Klamotten und natürlich ein Lächeln, das den Gegenüber dahinschmelzen lässt. Wenn das Gesicht von dem einen oder anderen Pickel verunstaltet wird, helfen Abdeckstifte von otto.de oder anderen Onlineshops aus der Patsche. Dann steht dem Flirten nichts mehr im Weg.

Flirtsignale interpretieren lernen

Zwinkert mir die Frau zu oder bilde ich mir das nur ein? Solche Fragen wird sich jeder Single einmal in seinem Leben gestellt haben. Eine mangelnde Interpretation von Flirtsignalen ist einer der Hauptprobleme von Singles. Sie sind häufig nicht imstande zu erkennen, ob jemand mit ihnen flirtet oder nicht.

Flirtsignale von Frauen:

  • Blickkontakt: Die Mindestvoraussetzung, eine andere Person anzusprechen, ist der Blickkontakt. Ein regelmäßiger Blick mit Pausen gepaart mit einem Lächeln sind eine klare Einladung für jeden Menschen. Kommt es dann zum Gespräch, muss man ihre Körpersprache beobachten: Glänzen ihre Augen? Blinzelt sie häufig? Achtet sie beim Gespräch auf den Mund des Gegenübers? Dann ist sie womöglich interessiert. Aber nicht vergessen, Frauen lieben jemanden, der ihnen zuhört. Also nicht zu sehr auf die Körpersprache fixieren.
  • Arme und Hände: Verschränkte Arme sind in den meisten Fällen eine abwehrende Haltung. Zusammen mit einem abgewandten Körper sind sie eine klare Andeutung, sich nicht weiter zu bemühen. Spielt sie dagegen mit ihrer Halskette, wickelt Strähnen um den Finger oder fährt sich durch die Haare, ist dies als Interesse zu interpretieren.
  • Oberkörper und Beine: Wenn die Dame gegenüber beginnt, an ihrer Kleidung herumzufummeln, will sie ganz klar die Blicke des Mannes auf ihren Körper lenken. Auch die Beine können klare Signale senden: Wenn sie mit dem Bein wippt oder die Beine übereinander schlägt wünscht sie sich womöglich mehr als nur ein nettes Gespräch.

Die Herren senden dagegen andere Signale. Sie sind viel schüchterner als die Damen und senden teilweise kaum interpretierbare Flirtsignale:

  • Lächeln: Ein Lächeln ist ein klares Indiz dafür, dass er an ihr interessiert ist. Frauen sollten das Lächeln erwidern, um ebenfalls ihr Interesse zu zeigen. Falls er dann nicht zu ihr geht, liegt es an der eigenen Schüchternheit. Vielleicht sollte sie den ersten Schritt machen.
  • Schüchterner Blick: Männer schauen häufig schnell weg, wenn sie beim Starren „erwischt“ wurden. Auch in diesem Fall sind Männer häufig kleine Feiglinge, die sich weder trauen, die Frau weiter anzusehen, noch sie anzusprechen.

Männer sind wahre Problemkinder, wenn es um das Senden und Empfangen von Flirtsignalen geht. Frauen müssen hier die aktive Rolle übernehmen, indem sie entweder weitere Flirtsignale senden und hoffen, dass er sie anspricht oder sie übernehmen die aktive Rolle und sprechen ihn an.

Wie Männer Frauen ansprechen

Wie zuvor erwähnt, fällt es Männern schwer, den ersten Schritt zu machen. Beim Flirten gibt es kein Patentrezept oder Geheimtipp, sie müssen schlichtweg lernen, ihre Emotionen im Zaum zu halten. Dabei helfen die nachfolgenden Tipps:

  1. Gemeinsamkeiten suchen: Bevor der Mann „die Ausgesuchte“ anspricht, sollte er einen Schritt weiter denken: Welche Gemeinsamkeiten könnten zwischen ihnen bestehen? Das Warten auf den Bus oder das Stehen im Regen ohne Schirm sind nur einige Beispiele, die infrage kommen. Mit einer entdeckten Parallele kann sich diese zu einem praktischen Flirt-Thema entwickeln.
  2. Der Satz nach dem „Hallo“: Wenn Männer ihre Emotionen überwinden, sich zur gewünschten Dame bewegen und ein charmantes „Hallo“ herausbringen, haben sie den ersten Schritt zum richtigen Flirten bereits gemeistert. Doch was kommt danach? Viele denken nicht so weit, und das kann ganz schön peinlich sein, wenn die Gegenüber das Gespräch nicht voranbringt. Also, erst überlegen, dann reden.
  3. Problemthemen meiden: Ein gut laufender Flirt kann genauso schnell enden, wie er begonnen hat. Ein häufiges Problem sind Gespräche über problematische oder traurige Themen wie Religion, Politik oder Krankheit.
  4. Positives berichten: Auf dem Weg zum erfolgreichen Flirten ist es wichtig, Interesse zu zeigen und Fragen zu stellen. Man man sollte nicht vergessen, die eigene Person vorzustellen. Aber bitte nicht direkt die größten Macken präsentieren, diese werden zu einem viel späteren Zeitpunkt erwähnt. Beim Flirten kommt es darauf an, die eigenen Stärken herauszustellen, ohne anzugeben oder gar zu lügen.
  5. Aus Fehlern lernen: Jeder Mann muss sich darauf einstellen, dass der erste Flirtversuch nicht immer gelingen wird. Wer sich einen Korb einfängt, muss lernen, damit umzugehen und aus seinen Fehlern zu lernen. Lassen Sie sich nicht demotivieren!

Wie Frauen Männer ansprechen

Im Gegensatz zu den Herren der Schöpfung haben Frauen den Vorteil, dass sie weniger schüchtern sind. Doch sie haben nach wie vor oft die Ansicht, dass Männer den ersten Schritt machen müssen. Das muss nicht sein, denn eine aktive Frau wirkt auf Männer äußerstFlirtsignale-interpretieren
attraktiv. Frauen müssen raus aus ihrer „Komfortzone“, die Vertrauen und Sicherheit bietet. Ob die Party in der Nachbarschaft oder das Büro, wo man seit fünf Jahren mit netten Kollegen flirtet, all das spielt in einer unbekannten Umgebung keine Rolle mehr. Frauen sollten sich von dem Unbekannten überraschen lassen, denn dort lauern meist die schönsten Überraschungen. Für die ersten Schritte haben wir folgende Tipps vorbereitet:

  1. Männliche Selektion: Männer haben im Laufe der Evolution gelernt, die biologische Fitness der Damen anhand ihrer äußerlichen Züge zu erkennen. Frauen mit hohem Energielevel wirken genauso attraktiv wie ein schönes Lächeln und typisch weibliche Eigenschaften. Diese Erkenntnis können Frauen zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie ihre besten Seiten zu Vorschein bringen: Weder Lippenstift noch Mascara bringen hier den Vorteil, Umfragen zufolge bevorzugen die Männer dezentes Make-up.
  2. Dreiecksblick: Je mehr Frauen von ihrem Gesprächspartner angetan sind, desto mehr wandert ihr Blick von den Augen zum Mund und den Lippen. Der Blick bildet gewissermaßen ein Dreieck. Diese Strategie können Frauen bewusst einsetzen, klugen Männern fällt der wandernde Blick auf.
  3. Kontaktaufnahme: Der Kontakt beim Flirten fällt in Bars oder Clubs besonders leicht. Auf dem Weg zur Toilette kann man den hübschen Burschen am Lendenwirbel packen und sanft zur Seite schieben. Er wird sich in diesem Augenblick umdrehen: Mit einem netten Lächeln fällt der Mann automatisch in Ihre Falle und wird Sie mit Sicherheit an der Bar oder auf der Tanzfläche aufsuchen.
  4. Gekonnt necken: Frauen können Männer mit leicht unverschämten Bemerkungen von sich überzeugen. Schließlich lieben es die Herren, wenn Frauen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Männer sind mit dieser Art des Flirtens bestens vertraut und nicht beleidigt, wenn der Spruch nicht völlig daneben ist. Sie reagieren mit einer verbalen Gegenoffensive, die für genügend Gesprächsstoff sorgt.
  5. Der Blickkontakt: Der intensive Blickkontakt kann ein Gefühl von Sympathie und Zuneigung erzeugen. Den Grund dafür hat der amerikanische Psychologe Zick Rubin erkannt. Seiner Studie zufolge schauen sich verliebte Paare während einem Gespräch etwa 75 Prozent der Zeit an. In einer normalen Unterhaltung liegt der Blickkontakt dagegen bei nur 30 bis 60 Prozent. Wer also den Gegenüber mehr als 75 Prozent ansieht, kann sein Gehirn überlisten.

Nicht vergessen: Übung macht den Meister – das gilt besonders beim Flirten. Je mehr Übung man hat, desto größer ist der Erfolg. Und mit den Tipps dieses Ratgebers wird ist der Erfolg praktisch garantiert.

Artikelbild: Creative Commons by Tetra Pak / Flickr.com

Flirtsignale interpretieren: Creative Commons by dave.wolanski / Flickr.com

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